GLYX, GI und Insulin
GLYX ist die Abkürzung für Glykämisch Index. Der Begriff wurde von Marion Grillparzer kreiert und das erste mal in Ihrem Buch "Fatburner" benutzt.
Kurz und knapp gesagt gibt der Glykämisch Index an wie schnell mal nach dem Verzehr einer Speise wieder Hunger haben wird. Hoher GLYX -> schnell wieder Hunger, niedriger GLYX -> lange satt.
Etwas wissenschaftlicher wird GLYX in folgendem Abschnitt erklärt.
GLYX und GI
Die Abkürzungen GLYX bzw. GI stehen für "Glykämische Index".
Der glykämische Index wurde 1976 von Prof. Crapo (USA) entwickelt. Er gibt an, wie stark und wie lange der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines Nahrungsmittels über den Normalwert steigt.
Um von einheitlichen Voraussetzungen auszugehen, wurde der GI von Glukose willkürlich auf 100 gesetzt. Wenn ein Nahrungsmittel z.B. einen GI von 50 hat, bedeutet das, dass dieses Nahrungsmittel nur die Hälfte der blutzuckersteigernden Wirkung von Glukose hat. Maltose hat einen GI von 110 und steigert die Blutzuckerkonzentration damit um 10 % mehr als Glukose.
Insulin - Der Stoff der die "Polster" produziert
Insulin ist ein Speicherhormon, es wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und dient der Regulierung des Blutzuckerspiegels im Blut.
Durch den Konsum von zucker- und stärkehaltigen Nahrungsmittel / Getränken steigt der Blutzuckerspiegel an, und der Körper schüttet Insulin aus. Hat ein Nahrungsmittel / Getränk einen hohen glykämischen Index, so wird viel Insulin ausgeschüttet.
Durch die große Insulinausschüttung wird der Blutzuckerspiegel schnell und u.U. zu stark abgesenkt. Es entsteht eine vorübergehende Unterzuckerung, welche ein starkes Verlangen nach zucker- und/oder stärkehaltigen Lebensmitteln und Getränken zur Folge hat. Die Befriedigung dieses Verlangens hat dann einen unendlichen Teufelskreis zur Folge.
Durch einen ständig erhöhten Insulinspiegel werden die Zellen, die durch das Insulin zur Zuckeraufnahme aufgeschlossen werden, jedoch unempfindlich. D.h., die Zellen werden gegen Insulin langsam resistent, und es muss immer mehr Insulin produziert werden, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
Dies führt dann zu folgenden unangenehmen Resultaten:
- Stimulierung der Fettbildung
- Reduzierung der Fettverwertung
- Reduzierung des Fettabbaus
